Du brauchst Geräte mit Variodistance und mindestens manueller
Stufe/Winderstufe. Versorgung über Mignonzellen muss möglich
sein, ausserdem muss das Gerät mit PC-Kabel respektive SCA 301
Standardsockel (nur Mittenkontakt) zu zünden sein. Ausserdem
ist es sinnvoll einteilige Geräte zu verwenden.

Das trifft auf folgende Geräte zu:

Metz 36 CT2
Metz 36 CT3
Die beiden sind prinzipiell baugleich mit einem Unterschied:
Der 36CT3 kann mit dem Griff G15 zum Stabgerät umgebaut
werden und dann mit Babyzellen versorgt werden. NiMH-Akkus
in 3500 oder 4000 mAh kriegt man kaum leergeblitzt an einem
Tag. Die 36er haben einen manuellen Zoomreflektor wie der
Vivitar. Man verwendet die ausschliesslich mit dem Sockel
SCA 301 und zündet sie gegebenenfalls mit einem Kabel, das
auch nur in diesen Sockel passt. Auf einer Seite P/C-Stecker,
auf der anderen Seite ein schmaler Klinkenstecker (ich glaube
1,8 mm Durchmesser). Die Geräte haben Variodistance Blenden
von 2,8 bis 11 für 25 bis 800 ISO, dazu M (volle Leistung) und
W ("Winderstufe", ca 1/32 Leistung, 2 fps möglich).
Die Geräte haben eine Leitzahl von 36 bei 35 mm Ausleuchtwinkel.
Das ist noch aus der ehrlichen Zeit, als Metz nicht den Leitzahllügen
bei Zoomreflektoren der Konkurrenz nachrennen musste.
Wenn man die kauft sollte man die Kontaktzungen im Batteriefach
ansehen. Wenn die oxidiert sind - Finger weg.


Metz 45 CT3
Metz 45 CT4
Stabblitzgeräte. Die Metz Akkus taugen alle nix. Wegwerfen.
Bzw. dem Recycling überantworten, ist besser für die Umwelt.
Die Ladegeräte dazu auch gleich. Taugen nix. Man befeuert die
Blitze mit Mignon-Akkus, die man am Besten in einem richtigen
Ladegerät mit Mikroprozesorsteuerung und Einzelschachtüberwachung
lädt. Die Kontakte der Batteriekörbe oxidieren nach 15 Jahren
gerne, im Zweifel kauft man da einen neuen, verlängert die
Akkulaufzeit gewaltig. Kosten unter 20 Euro. Beide Blitze zündet
man über das P/C-Synchronkabel, gegebenenfalls mit Adapter
auf Mittenkontakt. Der 45CT4 hat zusätzlich zum 45CT3 einen
Zweitreflektor, den ich für vergleichsweise nutzlos halte. Für beide
Geräte gibt es eine Streuscheibe und eine Klarscheibe, hinter denen
man Lee Filters einklemmen kann. Die 45er haben Variodistance
Blenden von 2.8 bis 16 für 25 bis 800 ISO, dazu Festleistungsstufen
Voll/Halb/Viertel/Winder (1/32).

Metz 45 CL3
Metz 45 CL4
Die neueren Baureihen der CT-Serie. Verbesserungen intern
und überarbeitete Schaltungstechnik, ansonsten gilt das oben
gesagte auch hier. Sind weil neuer meist auch etwas teurer in
der Bucht.

Metz 45 CL4i digital (Neugerät)
Relativ frisches Gerät, löst die vorherigen Stabblitze ab.
Für meinen Geschmack zu teuer wegen SCA 3000 Fähigkeiten
und der Möglichkeit aktuellere Blitztechniken wie E-TTL2,
i-TTL und Co zu verwenden. Hat da aber natürlich das Problem,
dass der dazu nötige Adapter im Mittenkontakt sitzen muss
und da verdammt klobig ist. Ansonsten gleiche Vorteile wie
seine Vorgänger, und natürlich gibt es auch für den das
Standard P/C-Kabel.

 

Metz hat gerade eine Freigabe des 45CT3 CT4 für die EOS 350D am Mittenkontakt nach ISO 10330 erteilt...


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Ihre E-Mail-Anfrage haben wir dankend erhalten.

Die von Ihnen genannte Digital-Kamera Canon EOS 350D verfügt nur noch über eine spezielle E-TTL-Blitzsteuerung und nicht mehr über die Standard-TTL-Blitzsteuerung. Aus diesem Grund können mit dieser Kamera im vollautomatischen Betrieb nur Blitzgeräte mit "E-TTL" eingesetzt werden.

Der mecablitz 45 CT-3 ermöglicht diese spezielle E-TTL-Blitzsteuerung dagegen leider nicht. Dieses Blitzgerät kann deshalb nur im Automatikblitzbetrieb oder manuellen Blitzbetrieb mit der genannten Kamera eingesetzt werden. Zum Anschluss empfehlen wir Ihnen dazu den Standardfuß 301 mit dem Kabel SCA 300 A zu verwenden. Die jeweilige Blende ist dabei aber auch manuell an der Kamera einzustellen.

Der mecablitz 45 CT-3 verfügt aber in jedem Fall schon über einen Niedervoltzündkreis nach aktueller Norm (ISO 10330). Eine Beschädigung der Kamera ist deswegen nicht zu befürchten.

Mit freundlichen Grüßen


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Hat zufällig jemand ein Handbuch für den Metz 36CT3 als pdf?

The Doctor is IN.


An dem Gerät ist doch nix kompliziertes, wo fehlt's denn?

Hinten hast Du zwei Schieber. An einem stellst Du die verwendete
nominelle oder echte Empfindlichkeit ein, damit weiss der Blitz
wann gut ist und Du kannst die Grenzreichweite ablesen.

Die drei Dioden entsprechen Reflektorstellungen Weit/Normal/Tele.

Am anderen Schieber wählst Du die Blende, die Du verwenden
willst. An der Kamera stellst Du die gleiche Blende ein. Oder Du
stellst den Blitz auf Volle Ölle (M) oder Windermodus (W).

Dann kannst Du nach Leitzahlen rechnen bzw an den
Rechenschiebern oben am Zoomreflektor ablesen.
Die schalten nix, die sind nur zum manuellen Ablesen
statt Rechnen gut.

Unter den Schiebern an der Rückseite hast Du noch den
Powerknopf und einen Stecker für externe Beatmung.
Den kannst Du ignorieren, das Netzteil N21 gibt es nicht
mehr (ich hab noch eins), geschweige denn die Kabel dazu.

Die beiden Taster sind für Testblitz und Wecken wenn der
Blitz in Stromsparmodus gegangen ist.

Stromsparmodus braucht kein Schwein.
Entweder man schaltet den Blitz hart ab, oder man
braucht die Bereitschaft. Also ziehst du den Batteriefachdeckel
über die raste ganz nach unten weg, dann kommst Du
an den kleinen grünen Schiebeschalter mit dem Du
den Schlafmodus abstellen kannst.

Sonst noch was? Hmmm.... ja.
Man kann den Blitz am Fuss für extreme Nahaufnahmen
knappe 5 oder 10 Grad nach unten neigen.

Noch Fragen? Der Blitz ist ja quasi selbsterklärend, das
hab ich jetzt aus dem Hinterkopf getippt ohne den Blitz
aus dem Schrank zu nehmen.